Arealversorgungen

Im Zuge der Energiewende und der damit einhergehenden Konzentration auf eine möglichst effiziente und Umweltschonende Wärmeversorgung lässt sich seit einiger Zeit ein zunehmender Trend zu kleinen und mittleren Nahwärmenetzen beobachten. Diese weisen vergleichsweise niedrige Systemtemperaturen auf, wodurch hochgedämmte Kunststoffrohre hier zum Mittel der Wahl für die Umsetzung geworden sind. Gegenüber Stahlrohren, die in der Regel erst ab Medientemperaturen von über 100 °C verwendet werden, zeichnen sie sich vor allem durch geringere Materialkosten und die erheblich einfachere und flexiblere Umsetzung des Nahwärmenetzes aus.

Uponor Nahwärmeleitungen

So lassen sich Kunststoffrohre als Rollenware leichter und vor allem mit deutlich weniger Verbindungsstellen im Erdreich verlegen. Gleichzeitig sinkt der Planungsaufwand für die Trassenführung, weil auf Hindernisse wie Bäume oder querende Leitungen auch vor Ort noch flexibel reagiert werden kann. Bedingt durch ein mittleres Temperaturniveau von 80 °C (i. d. R.) weisen Nahwärmenetze zudem durch den geringeren Temperaturunterschied zwischen Erdreich und Medium deutlich niedrigere Wärmeverluste auf und benötigen weniger Sicherheitseinrichtungen bei der Anlagen-Technik.

 

Uponor III Uponor II